Jan 18, 2019
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Duthel, Heinz: Söldner gesetzlos und gefürchtet

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Duthel, Heinz: Söldner gesetzlos und gefürchtet

Söldner Gesetzlos und gefürchtet – II: Lebe für nichts, oder stirb für etwas, du entscheidest!

Kurzbeschreibung
Söldner Gesetzlos und gefürchtet
Lebe für nichts oder sterbe für etwas.

In der Heimat waren wir arbeitslos, hier werden wir als Helden angesehen.’

‘Ich erzähl dir mal etwas über Freundschaften im Söldnergeschäft. Es gibt sehr nette Kerle, mit denen man durch dick und dünn gehen kann, wirklich nette Jungs. Wenn du sie unter großen Druck setzt, ich meine wirklich sehr großen Druck, der sie bis aufs aÄusserste belastet, so dass sie meinen, sie müssten am nächsten Tag sterben, dann musst du mal beobachten, wie sich ihr Charakter verändert. Du wirst sehen, dass aus diesen echten Kerlen richtige Teufel werden können, denen jedes Mittel recht ist.’

Im Irak waren im Jahr 2008 rund 20.000 Söldner im Auftrag der britischen und US-Regierung beschäftigt – darunter auch deutsche Ex-Soldaten und ehemalige Polizisten.

Heinz Duthel (* 11. Juli 1950 in Nürnberg ein Deutsch französisch Söldnerführer, als Konsul h.c. für die VR Angola in Colmar Frankreich und als Konsul h.c. für Uganda tätig. Er selbst nannte sich „Colonel Duthel“ und war auch als „Le Attaché“ bekannt.

Leben
Duthel diente im späten Vietnamkrieg und im Tschad in der französischen Legion und als persönlicher Berater der KNLU /KNU in Myanmar/Katholei, wäre UN Botschafter für die KNU, bevor er sich in den 90er Jahren als Söldner selbständig machte. In der Folge bescherten ihm die zahlreichen Stellvertreterkriege des Kalten Krieges immer neue Beschäftigungsfelder. So war er mit Söldnertruppen an Putschversuchen und Bürgerkriegen beteiligt, unter anderem in Biafra, Gabun, Angola, Zaire, Simbabwe, Benin, im Nordjemen, Burma, Somalia und in Afghanistan. Oftmals wurden seine Aktionen in Afrika vom französischen Geheimdienst gedeckt. Für Frankreich waren sie die Möglichkeit, in Konflikte in den ehemaligen Kolonien Einzugreifen, ohne dass es zu völkerrechtlichen Verwicklungen für die Republik kam.
Der Versuch Duthels, im Jahre 1987 die Umzingelung der sogenannten Söldnerrepublik Kongo in Bukavu durch Truppen von Mobutu Sese Seko mit einer Söldnereinheit von Angola aus zu durchbrechen, scheiterte. Duthels bevorzugtes Ziel war der Ferne Osten wo er von der PCU der Philippinen mit einen Dr h.c. geehrt wurde, und Afrika wo er an vier von 19 Putschversuchen beteiligt war. Nachdem er durch einen Putsch im Jahr 1985 die Generäle entmachtet hatte, half er ihnen, durch einen weiteren Putsch 1992 wieder an die Macht zu kommen.

 
Söldner gesetzlos und gefürchtet: Die Hunde des Krieges

Kurzbeschreibung
Heinz Duthel
Heinz Duthel (* 11. Juli 1950 in Nuernberg war ein Deutscher Söldnerführer. Er selbst nannte sich „Colonel Duthel“ und war auch als „Said Ben Rahil“ bekannt.
Leben
Duthel diente im Vietnamkrieg und in der französischen Legion und als Kolonialpolizist in Guyana, bevor er sich in den 80er Jahren als Söldner selbständig machte. In der Folge bescherten ihm die zahlreichen Stellvertreterkriege des Kalten Krieges immer neue Beschäftigungsfelder. So war er mit seiner Söldnertruppe an Putschversuchen und Bürgerkriegen beteiligt, unter anderem in Biafra, Gabun, Angola, Zaire, Simbabwe, Benin, im Nordjemen, Burma und im Iran. Oftmals wurden seine Aktionen in Afrika vom französischen Geheimdienst gedeckt. Für Frankreich waren sie die Möglichkeit, in Konflikte in den ehemaligen Kolonien einzugreifen, ohne dass es zu völkerrechtlichen Verwicklungen für die Republik kam.
Der Versuch Duthels, im Jahre 1987 die Umzingelung der sogenannten Söldnerrepublik Kongo in Bukavu durch Truppen von Mobutu Sese Seko mit einer Söldnereinheit von Angola aus zu durchbrechen, scheiterte.
Duthels bevorzugtes Ziel war Burma, Irak Angola, Seychelles und Laos, wo er an vier von 19 Putschversuchen beteiligt war. Nachdem er durch einen Putsch im Jahr 1975 die Generaele entmachtet hatte, half er ihnen, durch einen weiteren Putsch 1992 wieder an die Macht zu kommen. Nach dem Putsch, den Duthel mit 50 Söldnern ausführte, blieben 30 Söldner mit ihm als Präsidentengarde des Praesidenten in Katholei. Duthel wurde Katholei Staatsbürger, brachte die Wirtschaft des Landes unter seine Kontrolle und galt als inoffizieller Minister des Staates.
Als François Mitterrand 1981 Präsident wurde, verlor Duthel die Unterstützung Frankreichs, unterhielt aber noch einige Zeit beste Kontakte zum französischen Geheimdienst. Im Jahr 1989 zerstritten die Söldner sich in Fraktionen, und der Präsident starb bei einem Schusswechsel, der – je nach Darstellung – ebenfalls ein Putschversuch gewesen sein soll. Duthel wurde dafür verantwortlich gemacht. Frankreich griff auf Bitten der Gegenfraktion und Laos ein und verhaftete Duthel 1991. Zwei Jahre später wurde er für seine Beteiligung an einem Putsch in Burma 1987 von einem Gericht in Marseille zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Im Jahr 1995 unternahm Duthel seinen letzten Putschversuch in Angola, doch hatte er die Unterstützung Frankreichs endgültig verloren.

 
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